Ärzte Zeitung, 19.04.2011

Oskar und Helene- Medizin-Preis 2011 ausgeschrieben

BERLIN (eb). Die Stiftung Oskar-Helene-Heim, deren Zweck die Förderung der Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Medizin ist, verleiht in diesem Jahr den mit 50 000 Euro dotierten Oskar und Helene-Medizin-Preis auf dem Gebiet der Orthopädie und Unfallchirurgie.

Die Schirmherrschaft für diesen Preis hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Professor Annette Schavan, übernommen.

Nicht heilende Frakturen und Probleme bei Implantatwechsel seien zunehmend eine besondere medizinische Herausforderung, teilt die Stiftung mit. Daher verleihe die Stiftung ihren Medizinpreis 2011 zur Förderung von Forschungen zum Thema "Stimulation der Knochenheilung bei Frakturen und/oder der Osteointegration von Endoprothesen".

Mit dem Preis wird eine habilitierte Medizinerin oder ein habilitierter Mediziner ausgezeichnet, die beziehungsweise der zu dieser Thematik herausragende Ergebnisse der Grundlagen- und/oder klinischen Forschung in Deutschland erzielt hat.

Der prämierte Erkenntnisgewinn soll einer breiten Öffentlichkeit vermittelbar sein. Eine international besetzte Jury wird über die Vergabe entscheiden. Die Preisverleihung erfolgt auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie im Oktober 2011 in Berlin.

Bewerbungen können bis zum 30. Juni bei der Stiftung Oskar-Helene-Heim eingereicht werden. Weitere Informationen: www.stiftung-ohh.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »