Ärzte Zeitung, 28.02.2012

Schadhafte Implantate auch in NRW verwendet

KÖLN (iss). In Nordrhein-Westfalen haben Ärzte in Kliniken und Praxen bei 1716 Frauen insgesamt 3103 Implantate eingesetzt, die unter dem Verdacht stehen, fehlerhaft zu sein.

Die Angaben sind das Ergebnis der bundeseinheitlichen Abfrage zur Verwendung von Implantaten, die unter den Namen PIP, Rofil oder TiBreeze vertrieben wurden.

Einbezogen waren Kliniken und niedergelassene Ärzte, die nach der Weiterbildungsordnung für plastische Operationen an der Brust qualifiziert sind.

Das waren in NRW 400 Häuser und rund 140 Praxen. Das Landesgesundheitsministerium hat die Zahlen dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte übermittelt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »