Ärzte Zeitung, 28.01.2013

Kongress

Chirurgen tagen Ende April in München

MÜNCHEN. Das durchschnittliche Alter der Patienten in der Chirurgie steigt stetig. Dadurch stellt sich für Chirurgen immer öfter die Frage nach der altersgerechten Behandlung.

Wann sind bei älteren Patienten Hüfte oder Knie zu erhalten, wann ist es besser, sie durch künstliche Gelenke zu ersetzen? Welches Op-Verfahren ist geeignet, welche passende Nachsorge benötigen ältere Patienten?

Solche Fragen werden beim 130. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)vom 30. April bis 3. Mai 2013 in München diskutiert. Der Kongress steht unter dem Motto "Chirurgie mit Leidenschaft und Augenmaß".

Neben neuesten Erkenntnissen aus allen chirurgischen Fächern widmet sich jeder Kongresstag einem relevanten Thema.Wie der "Arbeitsplatz Chirurgie" attraktiv bleibt, steht am zweiten Kongresstag im Mittelpunkt, teilt die DGCH vorab zum Kongress mit.

Zielvereinbarungen und Anreizsysteme in Arbeitsverträgen sind hier ebenso Thema wie Führungskultur in der Klinik oder innovative Methoden zur Weiterbildung.

Wie chirurgische Studien und Forschung finanziert werden können, wie Komplikationen bei der Behandlung systematisch verhindert werden und was die Sicherheit der Patienten erhöht sind weitere zentrale Themen des Chirurgenkongresses 2013. (eb)

Infos zum Kongress: www.chirurgie2013.de

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Die eine für alle?

Sollen alte Menschen zur Prävention generell eine Kombination aus Blutdrucksenker, Statin und ASS bekommen? Eine Studie hat sich mit der Frage beschäftigt - und kommt zu einer Antwort. mehr »

Diabetesrisiko unter Antipsychotika stark erhöht

Jugendliche und junge Erwachsene entwickeln unter Antipsychotika gehäuft einen Typ-2-Diabetes. Das liegt nur zum kleinen Teil an der psychischen Störung. mehr »

Noch schnell Abrechnungserlaubnis sichern!

Die Leistungen der palliativmedizinischen hausärztlichen Versorgung sind an keine spezielle Qualifikation gebunden. Doch das scheint nicht in Stein gemeißelt. Kluge Ärzte bauen deshalb vor. mehr »