Ärzte Zeitung, 23.03.2015

Muskeldystrophie

Zuviel Periostin bedingt Bildung von Narben

BONN. Bei Muskeldystrophie Typ Duchenne ist nicht nur die Produktion des Muskelstrukturproteins Dystrophin gestört, sondern es wird auch fortgesetzt Narbengewebe gebildet.

Dessen Ursache ist eine starke Vermehrung des Proteins Periostin. Das haben Forscher entdeckt, die das Proteinmuster von Modellmäusen mit dem gesunder Mäuse verglichen (Proteomics 2015, online 3. März).

Damit ergebe sich die Möglichkeit, gleichzeitig zur allein sehr erfolgreichen Dystrophin-Gentherapie die Aktivität des Periostin-codierenden Gens zu hemmen, heißt es in einer Mitteilung der Uni Bonn. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »