Ärzte Zeitung Extra, 23.01.2009

Körpertraining

Training erhält Knochenmasse

Osteoporose-Kranke profitieren von regelmäßiger körperlicher Aktivität in zweifacher Weise: Training stimuliert den Muskel- und Knochenstoffwechsel und trägt so zum Erhalt der Knochenmasse bei. Außerdem stärkt Training die Kraft in den Beinen und fördert die Gangsicherheit. Dadurch verringert sich das Risiko für Stürze und Hüftfrakturen. Die Patienten lernen durch Training außerdem, sich im Alltag so zu bewegen, dass sie keine Schmerzen provozieren.

Durch Sport verringert sich das Risiko für Stürze.

Um die Knochenmasse an Wirbelsäule und Schenkelhals zu erhalten, eignet sich vor allem Krafttraining zur Stärkung der Rücken- und Oberschenkelmuskulatur. Bereits einfache Wirbelsäulengymnastik erhöht die Beinkraft bei Frauen in der Postmenopause deutlich. Mit Wirbelsäulengymnastik plus Vibrationstraining, etwa mit einer motorbetriebenen Wippe, oder Krafttraining nimmt die Kraft der Beinstrecker noch stärker zu. Auch Ausdauersportarten mit aufrechter Bewegung wie Wandern, Walking und Radfahren sind geeignet.

[30.01.2009, 08:05:50]
Jürgen Neuhausen  g.neuhausen@gmx.de
Osteoporose und Raloxifenhydrochlorid
Seit August 2008 leidet meine Frau ( 59) an einer manifesten Osteoporose, das wurde nach einer Beckringfraktur festgestellt.

Die Einnahme von Bisphosphnaten bescherten ihr sehr,
sehr starke Knochen-und Muskelschmerzen, so dass sie
nach 3 wöchiger Einnahme eine Umstellung auf Raloxifenhydrochlorid 60 mg Eivista bekam.
Sie hatte zwar noch schmerzen, aber damit konnte sie
umgehen.
Frage: Ist die Medikation ausreichend?
Zusätzliche Therapie mit Calcium und Vitamin D in hohen Dosierungen. Natürlich auch sehr viel Bewegung.
Reicht das aus?
Ps. Seit 2001 ist meine Frau an Morbus Parkinson
erkrankt.

Für Informationen sind wir sehr dankbar.

J.u.G.R.Neuhausen zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »