Ärzte Zeitung online, 27.02.2014

Osteoporose

EMA empfiehlt Einschränkung für Strontiumranelat

LONDON. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat eine im Mai 2013 eingeleitete Risikobewertung des Osteoporosemittels Protelos® (Strontiumranelat) abgeschlossen.

Die EMA empfiehlt eine Indikationseinschränkung sowie eine stärkere Kontrolle der Patienten auf kardiovaskuläre Ereignisse. Demnach soll der Wirkstoff jetzt zur Behandlung schwerer Osteoporose bei solchen Patienten zugelassen sein, für die ein anderes Osteoporosemedikament nicht infrage kommt.

Das abschließende Votum fällt die EU-Kommission.Im Übrigen bestätigte der Fachausschuss CHMP den Nutzen des Wirkstoffs zur Frakturprophylaxe. Auch habe man keine Hinweise auf ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko bei Patienten ohne Herz-Kreislauferkrankungen in der Vorgeschichte gefunden. (cw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »