Rheuma

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Reaktive Arthritis: Pathogenese – Diagnose – Therapie

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 28.04.2006

Rheumatherapie: Früh ist Pflicht, Kombi vorteilhaft

WIESBADEN (hub). "Gegen Rheuma kann man nichts machen" — das glauben noch immer viele Patienten. Und scheuen daher häufig den Aufwand, wenn ihr Hausarzt sie zum Rheumatologen überweist.

"Das Therapieziel bei Rheumatoider Arthritis (RA) heißt Remission, und sie ist umso so eher zu erreichen, je früher die Therapie beginnt", sagte Dr. Edmund Edelmann aus Aibling beim Internistenkongreß. Wenn Patienten dies wüßten, nehmen sie auch weite Wege zum Spezialisten in Kauf. Das gelte auch in der Frühphase, wenn die Beschwerden noch gering sind, so Edelmann bei einer Veranstaltung von Wyeth Pharma.

"50 Prozent der Patienten haben nach drei Jahren keine radiologischen Gelenkveränderungen, wenn sie nur Methotrexat (MTX) erhalten", erinnerte Professor Klaus Krüger aus München an die TEMPO-Studie.

Mit Methotrexat plus dem TNF-α-Blocker Etanercept (Enbrel®) treffe dies sogar für 75 Prozent der RA-Patienten zu. Es wurde gelegentlich auch ein negativer Wert im Erosionsscore beobachtet. "Die Kombination initiiert offenbar reparative Prozesse."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »