Ärzte Zeitung, 26.04.2007

Azathioprin, wenn Niere beteiligt ist

WIESBADEN (hub). Leflunomid und Azathioprin sind für Rheumapatienten mit leichter Niereninsuffizienz die einzigen geeigneten klassischen Basistherapeutika (DMARD). Methotrexat (MTX) ist kontraindiziert.

Das hat Professor Klaus Krüger vom Praxiszentrum St. Bonifatius in München gesagt. Werde MTX dennoch benötigt, etwa weil ein TNFα-Blocker nur in der Kombination zugelassen ist, könne MTX allenfalls als Minidosis von maximal 2,5 mg / Woche gegeben werden, nicht pro Tag, wie irrtümlich berichtet.

"Azathioprin ist das Reserve-DMARD, wenn die Niere stark beteiligt ist", so Krüger. Denn es kann auch Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz verordnet werden. Auch TNFα-Blocker sind bei schwerer Niereninsuffizienz unproblematisch.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »