Ärzte Zeitung, 24.09.2007

Tbc-Risiko ist bei Rheuma-Kranken leicht erhöht

BARCELONA (gvg). Um das Tuberkulose-Risiko bei anti-TNFα-Therapie genauer abzuschätzen, haben schwedische Forscher die Tuberkulose-Inzidenz bestimmt. Dazu haben sie die Daten von 6300 Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) und anti-TNFα-Therapie, 67 600 RA-Patienten mit Standardtherapie und 470 000 gesunden Kontrollpersonen verglichen.

Das Tuberkulose-Risiko ist bei RA-Patienten auch ohne anti-TNFα-Therapie um den Faktor 2,5 gegenüber der Normalbevölkerung erhöht. Im Vergleich zu RA-Patienten ohne anti-TNFα-Therapie haben RA-Patienten, die TNFα-Blocker einnehmen, ein etwa neunfach erhöhtes Tuberkulose-Risiko. Das Gesamtrisiko ist sehr gering: Es gab 22 neu diagnostizierte Tuberkulose-Infektionen in der anti-TNFα-Gruppe. Die Gesamtinzidenz liegt bei 0,3 Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »