Rheuma

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Modul: Reaktive Arthritis: Pathogenese – Diagnose – Therapie

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Ärzte Zeitung, 03.12.2007

Neue Alternative bei Rheumatoider Arthritis

Abatacept ergänzt Therapie

HAMBURG (sir). Biologicals wie die Hemmer des Tumor-Nekrose-Faktors alfa (TNFα) haben sich in der Behandlung von Patienten mit Rheumatoider Arthritis bewährt. Aber nicht immer sind sie wirksam und verträglich. Für die Weiterbehandlung bietet sich der neue T-Zell-Costimulations-Modulator Abatacept an.

"Etwa jeder dritte mit TNFα-Hemmern behandelte Patient beendet die Therapie innerhalb des ersten Jahres", sagte Professor Andreas Krause aus Berlin beim Rheuma-Kongress in Hamburg.

Gründe für den Therapieabbruch seien unzureichendes oder nachlassendes Ansprechen oder nicht tolerierte unerwünschte Wirkungen. Die meisten Patienten würden dann auf einen alternativen TNFα-Blocker eingestellt, so Krause, bei einem von Bristol-Myers Squibb unterstützten Symposium. Es sei aber zu bedenken, ob nicht ein Biological mit einem anderen Wirkmechanismus einem zweiten TNFαα-Blocker vorzuziehen sei.

In Frage kämen dafür Rituximab (MabThera®), das die B-Zellen zerstört, oder das neue Abatacept (Orencia®), das die T-Zell-Aktivierung moduliert. Daten zur Wirksamkeit von Abatacept nach erfolgloser TNFα-Blockade habe die ReAct×-Studie geliefert. "Die größten Erfolge hatte Abatacept, wenn Unverträglichkeit der Grund für das Absetzen des TNFα-Blockers war", so Krause.

Nach zwölf Wochen wurde bei 40 Prozent dieser Patienten mit Abatacept eine 50-prozentige Symptombesserung (ACR50-Ansprechen) erzielt. Auch nach unzureichendem oder fehlendem Therapieerfolg des TNFαα-Hemmers war Abatacept wirksam: Etwa ein Viertel bis ein Drittel dieser Patienten hatte ein ACR50- Ansprechen.

Welcher Patient eher von einer Therapie mit Abatacept oder doch von der Therapie mit einem weiteren TNFαα-Blocker profitiere, müsse noch genauer untersucht werden.

Mehr Infos im Web unter www.rheumanet.org

× Research in Active Rheumatoid Arthritis

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