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Ärzte Zeitung, 17.12.2007

Interferon: Nur eine Wirkung wird blockiert

NEW YORK (hub). Einen neuen Ansatz zur Therapie von Patienten mit Autoimmunerkrankungen haben US-Forscher entwickelt. Mit einer neuen Substanz gelang es ihnen, in Stoffwechselwege einzugreifen, die durch Interferon-alfa (IFNαα) beeinflusst werden (Nature immunology online).

IFNαα hat normalerweise zwei Funktionen: Einmal ist der Botenstoff bei inflammatorischen und Autoimmunprozessen wichtig. Diese Prozesse werden von IFNαα über ein Enzym namens STAT1 vermittelt. Die zweite - antivirale - Funktion von IFNαα wird über das Enzym STAT2 vermittelt.

Die von den Forschern entwickelte Substanz greift spezifisch in den STAT1-Weg ein. Nur STAT1, nicht aber STAT2 werde gehemmt. Dadurch komme es bei Versuchsmäusen zu keiner immunsuppressiven Wirkung. Autoimmunreaktionen hingegen werden blockiert.

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