Ärzte Zeitung, 14.11.2008

Antikörperfragment verringert die Arthritis-Symptome

MONHEIM (eb). Das pegylierte Fragment eines Antikörpers (Fab-Fragment) gegen TNFα führte in einer Studie mit fast 1000 Patienten mit Rheumatoider Arthritis zu einem schnellen Ansprechen. Bereits eine Woche nach Therapiestart hatten etwa 23 Prozent der Patienten mit Methotrexat (MTX) plus Certolizumab Pegol eine 20-prozentige Symptomreduktion. Mit MTX allein war das nur bei knapp sechs Prozent so. Das teilt das Unternehmen UCB mit.

Innerhalb des Studienzeitraums von 52 Wochen hatten etwa 60 Prozent der Patienten mit dem TNFα-Hemmer die ACR-20-Response, mit MTX allein nur knapp 14 Prozent. Mit dem Biological waren auch die im Röntgen sichtbaren strukturellen Schäden geringer. 

Lesen Sie auch:
TNFα-Hemmer bremst früh radiologische Progression

Nur für Fachkreise:
Entzündliches Rheuma - da gibt's immer mehr Therapiemöglichkeiten

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »