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"Keine Angst vor Kortikoiden in niedriger Dosis!"

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WIESBADEN (hub). Eine niedrig dosierte Glukokortikoid-Therapie ist bei Patienten mit früher Rheumatoider Arthritis quasi Standard. Die oft damit verbundene Kortisonangst ist übertrieben. Beim Rheuma Update referierte Professor Klaus Krüger aus München hierzu mehrere Studien:

Kein Verlust an Knochendichte unter Steroid.

Eine Studie mit 97 RA-Patientinnen lief zwei Jahre lang. 77 Frauen erhielten ein Basistherapeutikum, 30 ein Kortikoid mit im Mittel 7 mg pro Tag. Der Vergleich mit einer gematchten Kontrollgruppe ergab keinen signifikanten Abfall der Kochenmineraldichte (BMD) in der Steroidgruppe, der Wert war ähnlich wie in der Kontrollgruppe. Der Knochendichteverlust an der LWS war allerdings deutlich mit der Krankheitsaktivität assoziiert. "Es gab keinerlei Bezug zur Kortikoideinnahme", so Krüger in Wiesbaden.

In der zweiten Studie mit 150 RA-Patienten - Männer und Frauen - erhielt eine Hälfte 7,5  mg Prednisolon pro Tag oder Placebo. Am Oberschenkel war nur in der Placebogruppe eine BMD-Abnahme zu verzeichnen. Die Knochendichte an der LWS nahm in beiden Gruppen ab, signifikant jedoch nur bei Patientinnen in der Postmenopause, die Prednisolon erhielten.

Lesen Sie dazu auch: Zwei Drittel der Patienten mit Rheumatoider Arthritis haben zu geringe Vitamin-D-Spiegel Auch eine Psoriasis-Arthritis ist mit Komorbiditäten verbunden Methotrexat-Therapie wird erleichtert Hilfe für Patienten mit Morbus Bechterew Erster IL-6-Hemmer gegen Arthritis Fortbildung zum Thema Kapillarmikroskopie

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