Ärzte Zeitung online, 25.08.2009

Depression hängt ab von Schwere der Arthritis

Depression hängt ab von Schwere der Arthritis

Foto: Sebastian Kaulitzki ©www.fotolia.de

Nicht nur die Entzündungsaktivität beeinflusst das Schmerzempfinden von Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA). Auch eine Depression wirkt Schmerz verstärkend. Das haben Forscher aus Japan in einer Studie mit 218 RA-Patienten bestätigt. Dabei korrelierten sowohl die Höhe des Depressionsscores als auch die CRP-Werte linear mit der Schmerzstärke (Arthr Care&Res 61, 2009, 1018). Die Forscher raten, in der RA-Therapie einen Ansatz zu wählen, der sowohl körperliche als auch seelische Symptome berücksichtig. So könne der Schmerz optimal reduziert werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »