Rheuma

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Reaktive Arthritis: Pathogenese – Diagnose – Therapie

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 08.04.2010

Die Inzidenz von Psoriasis-Arthritis scheint zu steigen

WIESBADEN (hub). Daten einer nordamerikanischen Studie mit einer Gesamtpopulation haben ergeben, dass die Inzidenz der Psoriasis-Arthritis (PsA) zunimmt. Waren zwischen 1970 und 1979 noch 3,6 / 100 000 Menschen von PsA betroffen, waren es zwischen 1990 und 2000 schon knapp 10 / 100 000, berichtete Professor Elisabeth Märker-Hermann. Die über die gesamte Periode gemittelte adjustierte PsA-Inzidenz lag demnach bei 7,2 / 100 000, mit einer höheren Inzidenz bei Männern als bei Frauen (9,1 versus 5,4 / 100 000).

Das Ergebnis sei überraschend, so die Rheumatologin von den Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden. Denn im gleichen Zeitraum sei die Inzidenz der rheumatoiden Arthritis rückläufig. Mögliche Erklärungen der Studienautoren: entweder ist es ein echter Anstieg aufgrund unbekannter Umwelteinflüsse, eine Veränderung der Krankheitsexpression oder eine höhere ärztliche Wahrnehmung für diese rheumatische Erkrankung.

Märker-Hermann nannte auch Risikofaktoren für Psoriasis-Patienten, eine PsA zu entwickeln: Dies waren in einer anderen Studie vor allem Nagelpsoriasis, psoriatischer Kopfhautbefall und intergluteale / perianale Läsionen. 

Lesen Sie auch:
Psoriasis-Arthritis? Nur 14 Fragen klären das
Psoriasis - auch Herz und Hirn sind gefährdet

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »