Rheuma

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Modul: Reaktive Arthritis: Pathogenese – Diagnose – Therapie

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Ärzte Zeitung online, 30.08.2010

Mit Schwefelwasserstoff gegen Rheuma?

EXETER (hub). Auch wenn dieses Ergebnis Übelkeit auslösen kann, deutet es doch eine künftige Therapieoption für Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) an: Die Synovialflüssigkeit von RA-Patienten enthält Schwefelwasserstoff.

Auf diese als Faulgas bekannte Verbindung sind Forscher aus Großbritannien bei der Untersuchung der Synovialflüssigkeit von RA-Patienten gestoßen. Da bei scheint der Schwefelwasserstoff in der Synovia als Reaktion auf den chronischen Entzündungsprozess gebildet zu werden. Denn je höher die Krankheitsaktivität, desto die Konzentration an H2S. Das teilt der Royal Devon and Exeter NHS Trust mit. Auch im Blut der RA-Patienten wiesen die Forscher den Schwefelwasserstoff nach. Allerdings war dessen Konzentration in der Synovialflüssigkeit viermal höher als im Blut. Mit diesen Befunden sei der Weg offen für weitere Studien, inwieweit H2S auch in der RA-Therapie genutzt werden kann.

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