Ärzte Zeitung, 23.02.2011

Rauchen ist ein Risikofaktor für Arthritis

STOCKHOLM (hub). Eine Rheumatoide Arthritis (RA) mit Antikörpern gegen zyklische citrullinierte Peptide (ACPA) gilt als schnell fortschreitend. Forscher aus Schweden haben jetzt bestätigt, dass Rauchen ein Risikofaktor für eine ACPA-positive RA ist.

In einer Fall-Kontroll-Studie mit rund 1200 RA-Patienten war Rauchen demnach mit 35 Prozent der ACPA-positiven Fälle assoziiert. Dabei war der Effekt sowohl von der Zigarrettenmenge als auch vom Genotyp abhängig (Ann Rheum Dis 2011; 70: 508).

Bei Patienten mit zwei Kopien des genetischen Markers HLA-DRB1 (shared epitope) war eine ACPA-positive RA zu 55 Prozent mit Rauchen verbunden. Die schwedischen Autoren weisen noch einmal darauf hin, dass Rauchen ein vermeidbarer Risikofaktor für eine Rheumatoide Arthritis ist.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »