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Summer School Rheumatologie fördert Nachwuchs

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BAD NAUHEIM (MUC/rf). Erstmals fand im August an der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim die Summer School Rheumatologie statt. 18 Medizinstudenten aus dem gesamten Bundesgebiet haben dabei die Gelegenheit genutzt, an drei Tagen von 14 Referenten die neuesten Erkenntnisse etwa bei der Bildgebung oder im Labor zu erfahren und Patienten mit rheumatischen Erkrankungen bei der Visite live zu erleben.

Das Programm startete zunächst mit den Grundlagen der rheumatologischen Untersuchung: Die Palpation betroffener Gelenke hat in der Rheumatologie nach wie vor eine hohe Bedeutung.

"Es gibt sehr viele Patienten mit rheumatologischen Erkrankungen, aber an den Unis ist das Fach eindeutig unterrepräsentiert", begründete Professor Ulf Müller-Ladner, Leiter des Projekts, die Initiative zur Summer School Rheumatologie. Nur rund ein Drittel der medizinischen Hochschulen hätten eine rheumatologische Einrichtung, und bundesweit gebe es nur sechs Lehrstühle.

Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie fehlen 1600 rheumatologische Fachärzte in Deutschland. Nicht zuletzt sei die Summer School eine Gelegenheit, das Interesse für das Fach bei Studenten zu wecken und Nachwuchs zu gewinnen, so der Rheumatologe. Sponsoren des Projekts sind die Unternehmen Springer Medizin und Mundipharma.

Das Feedback der ersten Absolventen fiel sehr positiv aus: "Es hat sich gelohnt", so der Tenor von zwei Teilnehmern bei einer Veranstaltung zum Abschluss der Summer School in der Kerckhoff-Klinik.

"Egal, welche Facharzt-Richtung man einschlägt, Rheuma-Symptome sind so vielfältig, dass man ihnen in der Arztpraxis überall begegnen kann", begründete Josefine Maier, PJlerin aus München, ihre Teilnahme. Es sei gut, das neueste Wissen über Rheuma parat zu haben.

Lesen Sie dazu auch: "Allgemeinärztin werden - warum eigentlich nicht?"

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