Urologie

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Modul: Therapie des Testosteronmangels: Testosteronsubstitution – wann und wie?

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Ärzte Zeitung, 03.11.2010

Haben Männer eigentlich eine Arztallergie?

FRANKFURT AM MAIN (eb). Während im Durchschnitt jede zweite Frau regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen geht, nimmt nur jeder fünfte Mann die Angebote wahr, obwohl die meisten von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden. Dabei leben Männer wesentlich ungesünder als Frauen: Sie ernähren sich schlechter, haben mehr Stress und trinken mehr Alkohol.

Dabei kann ein einfacher Blut-, Urin- oder Stuhltest bereits Rückschlüsse auf die Funktionsfähigkeit vieler Organe geben. Darauf macht das Infozentrum für Prävention und Früherkennung zum Weltmännertag am 3. November aufmerksam.

Informationen enthält das Infoblatt "Vorsorge nach Plan". Es ist erhältlich unter: www.vorsorge-online.de

[03.11.2010, 08:07:34]
Dr. Ralf Hettich 
Vorsorgeuntersuchung Prostatakrebs
Prostatakrebs ist eine potenziell tödliche Erkrankung. Jährlich sterben in Deutschland etwa 11.000 Männer an einem Prostatakarzinom. Dabei ist die Erkrankung heilbar, wenn sie rechtzeitig erkannt wird.

Vorsorgeuntersuchungen sind ein wichtiges Instrumentarium für den Mann, um Prostatakrebs zu erkennen und geeignete Therapien einzugehen.

Die gesetzliche Vorsorge bietet - für den Mann kostenfrei - folgende Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung:
• Befragung des Patienten
• Untersuchung des äußeren Genitales
• Untersuchung der Lymphknoten
• Abtasten der Prostata vom After aus (digital rektale Untersuchung )
• Befundmitteilung und gegebenenfalls Beratung durch den Arzt.

Diese Leistungen können Männer ab dem 45. Lebensjahr einmal im Jahr beanspruchen.

Mit der Kombination aus Ultraschalluntersuchung der Prostata und dem PSA-Wert steigert sich die Sicherheit und Aussagekraft der Vorsorgeuntersuchung. Gleichzeitig biete die Verlaufskontrolle des PSA-Wertes frühzeitig Hinweise auf ein Krebswachstum. Mit der regelmäßigen jährlichen Untersuchung zeigt sich die Dynamik des PSA-Wertes. Ein Verdacht auf Prostatakrebs ist dann gegeben, wenn der jährliche Anstieg des PSA-Wertes bei 0,7 ng/ml liegt.

Die Kosten für diese zusätzlichen Untersuchungen werden nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

Mit den besten Wünschen für einen erfolgreichen Männergesundheitstag

Dr. Ralf Hettich

Emailkontakt: info@ralfhettich.de
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