Ärzte Zeitung, 24.08.2010

TIPP DES TAGES

Weniger Trinken hilft bei überaktiver Blase

Patienten mit überaktiver Blase hilft es einer britischen Studie zufolge, wenn man ihnen dazu rät, die tägliche Trinkmenge um 25 Prozent zu reduzieren. Es sollte jedoch nicht weniger als ein Liter pro Tag getrunken werden (Aktuel Urol 2009; 40: 62). An der Studie nahmen 24 Erwachsene teil.

Sie hatten eine durchschnittliche Miktionsfrequenz von acht oder öfter pro Tag und eine oder mehrere Episoden einer Drangsymptomatik oder Dranginkontinenz. Ergebnis: Wenn die Patienten ihre Trinkmenge um 25 Prozent reduzierten, nahm ihre Miktionsrate am Tage signifikant um 23 Prozent ab. Und die Drangsymptomatik nahm bei den Patienten um 34 Prozent ab. Auch die Nykturie-Rate reduzierte sich um sieben Prozent.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »