Donnerstag, 9. Februar 2012
Ärzte Zeitung, 25.08.2010

Nierentransplantation - Appell für Spendeausweis

BERLIN (ars). Die altruistische Tat Frank-Walter Steinmeiers, seiner Frau eine Niere zu spenden, sei hoch einzuschätzen, so Professor Jan Galle, Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie.

Eine solche Lebendspende ist eine Alternative zur Dialyse, da wegen des Organmangels die Wartezeit auf eine Leichenniere mehr als fünf Jahre beträgt. Das sei zu lang, weil dann oft eine Transplantation nicht mehr infrage komme. Deshalb appelliert Galle an die Bürger, einen Spendeausweis auszufüllen. In Deutschland warten derzeit 8000 Patienten auf eine Niere - dreimal so viele, wie pro Jahr eine Transplantation bekommen.

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Deutsche Ärzte über Sterbehilfe-Initiative in Holland empört

In den Niederlanden soll es ab März mobile Teams geben, die auf Wunsch Patienten zu Hause Sterbehilfe leisten. Deutsche Ärzte zeigen sich schockiert. mehr »

Klärt das Internet auf - oder verwirrt es?

Wie relevant ist das Web für Patienten? Fast unumgänglich, um Informationen zu bekommen, sagen die Kassen. Es gibt aber auch ganz andere Stimmen. mehr »

Unisex-Tarife kommen PKV-Kunden teuer zu stehen

Die privaten Krankenversicherer werden die Policen ihrer bestehenden Kunden nicht auf die neuen Unisex-Tarife umstellen, die ab Dezember für das Neugeschäft Pflicht sind. Die Folgen fallen für Männer und Frauen unterschiedlich aus. mehr »