Urologie

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Modul: Therapie des Testosteronmangels: Testosteronsubstitution – wann und wie?

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Ärzte Zeitung, 28.05.2004

Erhöhter Wert für PSA deutet auf BPH-Progression

WIEN (mut). BPH-Patienten über 60 Jahre oder mit einem PSA-Wert von über 1,6 ng/ml haben ein erhöhtes Risiko für eine BPH-Progression. Daten dazu von 737 Patienten der MTOPS-Studie wurden beim Urologenkongreß in Wien vorgestellt.

Eine Progression wurde dann ermittelt, wenn es zu einem akuten Harnverhalt kam oder sich die BPH-Symptome deutlich verschlimmerten. So kam es bei etwa 24 Prozent der Patienten, die zu Beginn einen PSA-Wert von über 1,6 ng/ml hatten, innerhalb von 5,5 Jahren zu einer Progression der BPH, dagegen nur bei etwa 14 Prozent der Patienten mit einem Anfangs-PSA-Wert von unter 1,6 ng/ml. Innerhalb eines Jahres kam es auch bei 5,2 Prozent der über 62jährigen zu einer BPH-Progression, jedoch nur bei 3,5 Prozent der unter 62jährigen.

Männer mit einem erhöhten Progressionsrisko profitieren besonders von einer Kombitherapie mit Finasterid (Proscar®) und Doxazosin, hat die MTOPS-Studie ergeben (wir berichteten).

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