Urologie

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Modul: Therapie des Testosteronmangels: Testosteronsubstitution – wann und wie?

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Ärzte Zeitung, 09.05.2007

ZAHLEN ZU BPH UND PROSTATA-CA

Die Inzidenz von Prostata-Ca in Deutschland liegt im Schnitt bei 120 pro 100 000. Jährlich sterben 24 von 100 000 Männern an der Krankheit. Die Inzidenz von BPH wird auf 15 pro 1000 Männer geschätzt. Sie schwankt zwischen 3 pro 1000 bei den 45- bis 49-jährigen Männern und 38 pro 1000 bei den über 75-Jährigen.

Normalwerte für PSA sind altersabhängig. Für Männer unter 50 Jahren liegt der Wert bei 0,7 ng/ml, für Männer von 50 bis 59 Jahren bei 0,9 ng/ml und für Männer über 60 Jahren bei 1,4 ng/ml. Beträgt der Wert mehr als 10 ng/ml, liegt mit einer Wahrscheinlichkeit von 30 bis 60 Prozent ein Tumor vor. Jedoch ist nur jeder zweite Tumorpatient mit einem solchen PSA-Wert dann noch heilbar.

Die häufigste Krebserkrankung bei Männern ist mit einem Anteil von 20 Prozent das Prostata-Ca. Auf den Plätzen Zwei und Drei folgen Darmkrebs (16 Prozent) und Lungenkrebs (15 Prozent). Etwa 90 Prozent der Männer mit Prostata-Ca sind älter als 60 Jahre.

Knapp 87 000 Männer mussten im Jahr 2003 wegen eines Prostata-Ca stationär behandelt werden. 1994 waren es noch 59 000. (mut)

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