Freitag, 24. Mai 2013

Organspende

Zum DownloadbereichIn Deutschland stehen 12 000 kranke Menschen auf der Warteliste für ein Organ. Und viele warten vergeblich: Im vergangenen Jahr wurden knapp 4900 Organe verpflanzt. Und eigentlich brauchen noch viel mehr Menschen als die in Wartelisten aufgenommenen Patienten ein neues Organ. So sind 63 000 Bundesbürger dialysepflichtig, und jedem Dritten würde eine Nierentransplantation medizinisch nutzen. Aber nur etwa 8000 Nierenkranke sind zur Transplantation angemeldet. Es gibt zu wenig Organe. Einer der Gründe: Nur 12 Prozent der Menschen in Deutschland haben einen Organspendeausweis. Viele Menschen haben nach wie vor Vorbehalte, fürchten etwa, als potenzielle Organspender auf Intensivstationen nicht richtig behandelt zu werden.

Um auf Organspende aufmerksam zu machen und Vorbehalte zu entkräften, hat die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) die bisher größte Info-Kampagne zu Organspende gestartet. Dazu gehören Großflächenplakate, die in 17 Städten zu sehen sein werden. Motto: „Dieser Moment ist ein Geschenk“.

Auch die Ärzte Zeitung informiert über Organspende: mit Informationen für Interessierte und Organspendeausweise in deutsch und türkisch zum Downloaden.

Und die "Ärzte Zeitung" bietet wieder einen Exklusiv-Service: Ärzte und Apotheker können nach dem Einloggen Patienteninformationen mit ihrer Adresse und Öffnungszeiten versehen und dann in Praxis oder Apotheke auslegen.

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1. Nach Nierenspende kein erhöhtes Herzrisiko

[19.03.2012] Mit Abnahme der Nierenfunktion steigt das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. mehr»

2. Auszeichnung für Eurotransplant-Gründer

[30.03.2009] Die DKMS Stiftung Leben Spenden hat den DKMS-Mechtild-Harf-Preis 2008 für Wissenschaft an den niederländischen Immunologen Professor Johannes Joseph (Jon) van Rood verliehen. mehr»

3. Stammzelltransplantation belegt den Nutzen neuer Strategien gegen den Aids-Erreger HIV

[20.02.2009] Berliner Ärzten gelingt es, bei einem HIV-Infizierten das Virus durch eine Stammzelltransplantation in Schach zu halten. Ein glücklicher Umstand, der zwar für die Routine-Therapie von HIV-Infizierten ungeeignet ist, aber hoffnungsvolle Perspektiven eröffnet. mehr»

4. US-Chirurgen entnehmen Spenderniere transvaginal

[06.02.2009] US-Chirurgen haben erstmals die Niere einer Organspenderin transvaginal entnommen und erfolgreich transplantiert. Empfängerin der Niere ist die Nichte der 48 Jahre alten Organspenderin. mehr»

5. Je ein Gesetz zu Gewebe- und Organspende - die potenziellen Spender stehen dazwischen

[16.01.2009] In Deutschland gibt es etwa 50 Gewebebanken, die von der Augenhornhaut bis zum Knochenspan menschliches Spendergewebe vorrätig halten und bei Bedarf für eine Transplantation weitergeben. Sie tun das weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit, deren Aufmerksamkeit sich eher auf Organspenden mehr»

6. Urintest auf Funktion von Nierentransplantaten

[28.11.2008] Mit einem nichtinvasiven Urintest lässt sich feststellen, ob ein Nierentransplantat noch funktionstüchtig ist oder nicht. Dabei wird ein Profil aus 14 verschiedenen Proteinen erstellt. Der Test ermöglicht auch die Feinabstimmung der immunsuppressiven Therapie. mehr»

7. Gleich zu gleich ist am besten - das gilt bei Herzspenden auch fürs Geschlecht

[14.11.2008] Männer, die ein Herz von einem Mann, und Frauen, die es von einer Frau bekommen, haben bessere Überlebenschancen, als wenn das Organ von einem gegengeschlechtlichen Spender stammt. mehr»

8. Aktion gegen das Warten auf Organe

[27.10.2008] Warten - das verbindet Reisende und Menschen, die dringend ein neues Organ brauchen. Die Stiftung Organtransplantation (DSO) bringt die einen mit den anderen durch eine Plakataktion in Kontakt. mehr»

9. US-Ärzte diskutieren: Darf man Babys nach einer Minute Asystolie das Herz entnehmen?

[21.10.2008] Drei schwer kranke Säuglinge sind gestorben. Drei leben, weil sie deren Herzen erhalten haben. Ohne die Transplantationen wären jetzt sechs Kinder tot - so die Bilanz dreier umstrittener Herzverpflanzungen. mehr»

10. Zelltherapie verhindert Organ-Abstoßung

[07.08.2008] Forscher in Kiel und den USA haben möglicherweise einen Weg gefunden, die Immunsuppression nach einer Transplantation zu reduzieren oder ganz überflüssig zu machen. Bei einem Patienten gelang es damit sogar, acht Monate lang ohne Immunsuppression auszukommen. mehr»