Ärzte Zeitung online, 30.03.2011

"Je früher Menschen angesprochen werden, desto besser"

Je früher Menschen angesprochen werden, desto besser

FRANKFURT/MAIN (ine). Möglichst viele Menschen über das Thema Darmkrebs zu informieren, ist das Ziel verschiedener Informationstage im Großraum Frankfurt.

Am vergangen Samstag luden das Universitäre Centrum für Tumorerkrankungen und das Klinikum der Goethe-Universität zum 1. Krebsinformationstag in der Commerzbankarena in Frankfurt am Main ein. Geboten wurden Vorträge über Therapiemöglichkeiten, Prävention, Ernährung und Sport.

Mit dabei waren auch Vertreter von Selbsthilfegruppen wie der 52 Jahre alte Hans-Jürgen Pfitzner aus Frankfurt/Main. Er ist mit seinem Aufklärungs-Stand zum Thema Darmkrebs und vererbbarem Darmkrebs auf vielen Gesundheitstagen in der Rhein-Main-Region anzutreffen.

"Vorsorge ist wichtig", sagt Pfitzner, der selbst an familiärer Polyposis coli leidet. Er weiß, je früher Menschen auf Präventionsmöglichkeiten angesprochen werden, desto besser. "Man hat am Anfang ja keine Schmerzen", sagt er. Dies sei tückisch.

Zudem wüssten nur wenige Menschen von der vererbbaren Form des Darmkrebs. Seinen Stand mit Aufklärungsbroschüren wird er deshalb auch am 12. und 13. Mai bei der Aktion "Frankfurt gegen Darmkrebs" im Nordwestzentrum aufstellen. Diese Aktion von Klinikärzten, niedergelassenen Ärzten und Selbsthilfegruppen wird vom Frankfurter Amt für Gesundheit koordiniert.

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