Ärzte Zeitung, 08.09.2009

Kurz notiert

Genetische Marker für Diabetes helfen nicht

POTSDAM-REHBRÜCKE (eb). Wie ein Forscherteam um Dr. Hans-Georg Joost, wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Institutes für Ernährungsforschung gezeigt hat, lässt sich der Deutsche Diabetes-Risikotest durch Blutwerte noch weiter präzisieren. Besonders der Blutzucker-Spiegel und der HbA1c-Wert sowie die Werte für Blutfette und Leberenzyme bessern die Vorhersagegenauigkeit des Tests.

Im Gegensatz dazu präzisieren genetische Daten das Testergebnis nicht. Der erweiterte Test könne besonders für Hausärzte hilfreich sein, um das Diabetes-Risiko ihrer Patienten genauer einzuschätzen, betonte Joost. Die Arbeitsgruppe hat ihre Ergebnisse online in "Diabetes Care" veröffentlicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »