Ärzte Zeitung, 06.06.2011

Lieferwege der Sprossen vom Biohof in Niedersachsen

Lieferwege der Sprossen vom Biohof in Niedersachsen

Erste Tests auf EHEC in Salatsprossen sind negativ. Indizien sprechen aber für die Verbreitung der Keime über die Sprossen.

HANNOVER (dpa). Die ersten 23 von 40 untersuchten Sprossen-Proben aus dem verdächtigen Betrieb im niedersächsischen Kreis Uelzen sind EHEC-frei. Das teilte das niedersächsische Verbraucherministerium mit.

Es beruft sich bei seinem EHEC-Verdacht gegen einen Biohof aus dem niedersächsischen Kreis Uelzen auf eine Indizienkette. Diese wurde vom niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz (LAVES) ausgearbeitet.

So erkrankte beim Erzeugerbetrieb nach Darstellung des Ministeriums eine Mitarbeiterin an EHEC. Eine weitere Mitarbeiterin litt unter Durchfall, hier konnte der Keim aber nicht nachgewiesen werden.

Über einen Zwischenhändler wurden Sprossen des Hofs an ein Golfhotel im Kreis Lüneburg geliefert. Hier erkrankten 11 von 30 Mitgliedern einer schwedischen Reisegruppe sowie ein Däne.

In einem Restaurant in Lübeck infizierten sich 17 Gäste. Das Restaurant hatte ebenfalls Sprossen von dem Hof bezogen.

Ein Zwischenhändler lieferte die Sprossen an ein Gasthaus im niedersächsischen Kreis Rotenburg, wo vier Gäste erkrankten.

Zudem wurden Sprossen über einen beziehungsweise zwei Zwischenhändler an drei Kantinen und ein Bochumer Hotel geliefert, wo sich überall Gäste mit EHEC infizierten. Die Standorte der Kantinen und die Anzahl der Erkrankten nannte das Ministerium nicht. Nach Angaben des hessischen Verbraucherministeriums hatten Kantinen in Darmstadt und Frankfurt am Main, in denen sich viele Menschen mit dem Keim ansteckten, Sprossen aus Niedersachsen erhalten.

Daneben sollen nach Angaben des Ministeriums weitere 37 Kunden überprüft werden, die zwischen dem 19. April und dem 3. Juni Sprossen von dem Biohof kauften. Die Sprossen wurden einzeln oder in Mischungen über Reformhäuser, Wochenmärkte sowie direkt vermarktet.

[07.06.2011, 17:55:25]
Hans Albert 
EHEC
Bei der Ursachenforschung sollten alle Möglichkeiten in Betracht gezogen werden.. In diesem Fall scheinen die zahlreichen Kommentatoren einem wesentlichen Verbreitungsweg regelrecht auszuweichen. Nämlich -
was wäre, wenn Deutschland einem biologischen Anschlag aus der Luft ausgesetzt worden wäre.
Folgende Fragen wären zu klären :
Motive :
Kriegsbeteiligung :
( Deutschland wird nicht am Hindukusch verteidigt ),etc.
Die Zerstörung Lybiens ist eine Schande für ein kultiviertes Europa.etc.
Ablenkung:
Die Entwertung des Euro durch sogenannte Auffangbecken für Staaten, die durch falsche Bilanzen in die EU geschleust wurden oder durch ineffiziente Finanzpolitik oder vorsätzlichen Finanzbetrug (wertlose Hypothekarkredite, die ausgehend von den USA milliardenfach in die intern. Finanzwelt eingeschleust wurden und die Weltwirtschaftskrise auslösten ) -zur Verarmung oder weiteren Verarmung großer Teile der Weltbevölkerung führen.etc.

Ausdehnung der Ursachenforschung :
Welcher Staat verfügt über Labors, die eine Kreuzung von Bakterienstämmen durchführen können und dies bereits gemacht haben ?
Entsprechendes Schriftgut sichten.Geheimdienst einsetzen.
Inwieweit können Erfahrungen von der in Japan auftretenden Seuche ( vor etwa 15 Jahren ) herangezogen werden ?
Entspräche die Ausbreitungsschleuse in etwa einer Flugschleuse ?
Welche Fluglinien können ausgeschlossen werden. etc.etc.

Krieg und Frieden existiert nur bei Tolstoi und bei Illusionisten.
Leben ist ein Kontinuum an veränderlichen Prozessen.
In den chinesischen Kriegsgesetzen heißt es zu Beginn :
Krieg ist der Ausgangspumkt des Lebens und des Todes - dies zu begreifen ist notwendig.

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