Ärzte Zeitung, 20.06.2011

Auch Klär-Abwässer können entkeimt werden

GIEßEN (dpa). Nachdem der EHEC-Erreger erstmals in einem Bach nachgewiesen wurde, steht die Einleitung von Abwässern in der Diskussion.

Eine Kläranlage nahe Frankfurt gilt als mögliche Ursache für die Verunreinigung des Erlenbaches.

Das Abwasser einer Kläranlage zu entkeimen ist zwar technisch möglich, aber sehr teuer.

"Im Ablauf einer Kläranlage wird man immer Keime finden", sagte Prof. Ulf Theilen von der TH Mittelhessen am Montag in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Die herkömmlichen Anlagen würden EHEC-Erreger nicht zurückhalten.

Das ist allerdings mit speziellen Membranen möglich.

Topics
Schlagworte
EHEC-Welle 2011 (172)
[21.06.2011, 11:29:21]
Dr. Joachim Malinowski 
Eben, sauberes Trinkwasser spart viel Geld bei Krankheiten ein.
"..Das Abwasser einer Kläranlage zu entkeimen ist zwar technisch möglich, aber sehr teuer..."

Was ist teurer? Entkeimung von Trinkwasser oder Vermeidung von Krankheiten und Epidemien?

Gibt es da überhaupt noch eine Alternative nach allem, was wir gerade erleben?

 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »