Ärzte Zeitung online, 12.07.2011
Nach EHEC: Aigner will mehr Sprossenkontrollen
DÜSSELDORF (dpa). Als Folge der EHEC-Krise will Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) die Produzenten und Importeure von Sprossen schärfer überprüfen lassen.
Die Kontrollfrequenz in diesem Lebensmittelbereich müsse künftig erhöht werden, sagte Aigner der Dienstagsausgabe der "Rheinischen Post". Allerdings könnte nicht jedes einzelne Produkt durchgeprüft werden.
Aigner: "Es kann immer nur stichprobenartig getestet werden. Je höher das mögliche Risiko, desto intensiver die Kontrolle eines Produktes."
Während der im Mai ausgebrochenen Epidemie waren in Deutschland Sprossen gefunden worden, die mit gefährlichen EHEC-Keimen belastet waren. Experten rieten daraufhin vom Sprossen-Verzehr ab.

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