Ärzte Zeitung online, 16.10.2009
Galenus-von-Pergamon-Preis
2009: Das sind die Gewinner
BERLIN (eb). Die Gewinner des
Galenus-von-Pergamon-Preises 2009 stehen fest: In der Kategorie Primary
Care machte Procoralan® (Ivabradin) vom Unternehmen Servier das Rennen,
in der Kategorie Specialist Care war es Orfadin® (Nitisinon) von
Swedish Orphan International. Der Preis in der Kategorie
Grundlagenforschung wurde zweigeteilt und geht an Forscher vom Institut
für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke und der Uniklinik Aachen.
Die
von der "Ärzte Zeitung" gestifteten Galenus-von-Pergamon-Preise
wurden am Donnerstag, 15.10.2009, bei einem Festakt in Berlin
verliehen. Bei
der Gala im Hotel Adlon wurde auch der erste Springer Charity-Award an
die Deutsche Hospiz Stiftung und die Deutsche KinderKrebshilfe verliehen.
Mit Procoralan® ist im Jahr 2006 nach langer Zeit wieder ein
innovativer Wirkstoff in die antianginöse KHK-Therapie eingeführt
worden. Als erster selektiver If-Kanalhemmer reduziert er exklusiv die
Herzfrequenz, ohne gleichzeitig Kontraktilität und kardiale
Erregungsleitung zu beeinflussen.
Orfadin® ermöglicht erstmals eine medikamentöse Therapie bei
Patienten mit Tyrosinämie Typ 1. Die Situation der Patienten mit der
seltenen, aber schweren genetischen Stoffwechselkrankheit hat sich mit
der Einführung des Arzneimittels im Jahr 2005 entscheidend verbessert.
Die Forschergruppe um Privatdozent Hadi Al-Hasani vom Institut
für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke hat einen Gendefekt
entdeckt, der Mäuse bei fettreicher Ernährung vor Adipositas und
Diabetes mellitus schützt.
Die Forschergruppe um Professor Christian Weber vom
Universitätsklinikum der RWTH Aachen hat ein neues Konzept zur
Atherosklerose-Therapie entwickelt.
Die Gewinner stellen sich vor:
Lesen Sie dazu auch:
"Die
Entscheidung für die Vergabe des Galenus-Preises fiel einstimmig"
Bildergalerie
Galenus-Preis
Bildergalerie
Charity-Award

Weitere Beiträge
[24.05.2012]
Schlechte Noten für das Patientenrechtegesetz: Der vom Kabinett verabschiedete Entwurf gilt als kleinster gemeinsamer Nenner. Länder, Kassen und Opposition nörgeln, haben aber auch Ideen, wie der Entwurf in ihren Augen noch gerettet werden kann.
mehr »