Ärzte Zeitung, 10.08.2011

Alltagsnahe Hilfen für pflegende Angehörige

MÜNCHEN (eb). Wie groß der Stress für pflegende Angehörige von Demenzkranken ist, hängt von mehreren Faktoren ab: dem Wandel der persönlichen Beziehung, dem Stil der Problembewältigung, der verfügbaren Unterstützung und der Einstellung zur Pflege.

In bisherigen Konzepten sei Angehörigen hauptsächlich Wissen vermittelt und ihre Problemlösefähigkeit geschult worden, emotionale Anteile aber habe man vernachlässigt, so Professor Alexander Kurz aus München (Der Nervenarzt 2011; 3: 336).

Studien zufolge gelinge eine Entlastung am besten durch intensive, langdauernde, individuell abgestimmte und alltagsnahe Interventionen.

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