Ärzte Zeitung, 17.12.2010

Trotz Kälte keine Grippe in Sicht

Zahl der Atemwegserkrankungen bundesweit im geringfügig erhöht

Kalenderwoche 49

Zahl der Atemwegserkrankungen bundesweit im geringfügig erhöht

* basierend auf Meldungen von 1000 teilnehmenden Praxen zum Anteil von Patienten mit akuten Atemwegsinfekten

Die Zahl akuter Atemwegserkrankungen (ARE) ist gestiegen und liegt bundesweit im geringfügig erhöhten Bereich. In einer (3 Prozent) von 38 eingesandten Sentinelproben wurde ein neues H1N1-Virus nachgewiesen und in 9 (24 Prozent) der Proben Respiratorische Synzytial-Viren (RSV). RSV scheint zum Anstieg der ARE-Zahl beizutragen, besonders in den jüngeren Altersgruppen.

Weitere Informationen unter
http://influenza.rki.de
www.eiss.org

Die Daten stammen von der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI).

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