Ärzte Zeitung, 04.02.2011

Zahl akuter Atemwegsinfekte legt zu

Mehr als jeder Zweite mit Verdacht auf Grippe hat tatsächlich eine

Kalenderwoche 4

Mehr als jeder Zweite mit Verdacht auf Grippe hat tatsächlich eine

* basierend auf Meldungen von 1000 teilnehmenden Praxen zum Anteil von Patienten mit akuten Atemwegsinfekten.

Die Zahl akuter Atemwegserkrankungen (ARE) ist bundesweit in der 4. KW im Vergleich zur Vorwoche gestiegen. Im Nationalen Referenzzentrum für Influenza (NRZ) wurden in der 4. KW 2011 in 144 (Positivenrate 61 %) der 237 eingesandten Sentinelproben Influenzaviren nachgewiesen: 110 (76 %) A(H1N1) 2009-Viren (Schweinegrippe-Virus) und 34 (24 %) Influenza B-Viren.

Dem RKI wurden seit der 40. Meldewoche (MW) 2010 insgesamt 7811 klinisch-labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle übermittelt, davon waren 1206 (15 %) hospitalisiert.

Insgesamt wurden seit der 40. MW 41 Todesfälle mit Influenza-Infektion (davon 38 Fälle A(H1N1) 2009-subtypisiert) übermittelt. Keiner der verstorbenen Fälle, zu dem Informationen zur Impfung vorliegen (33/41), war gegen Influenza geimpft (Datenstand: 01.02.2011).

Der Anstieg der Influenza-Aktivität in der Bevölkerung wird hauptsächlich durch eine erhöhte Krankheitslast in der Altersgruppe der Klein- und Schulkinder verursacht.

Weitere Informationen unter
http://influenza.rki.de
www.eiss.org

Die Daten stammen von der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI).

Topics
Schlagworte
Grippeindex (47)
Organisationen
RKI (1744)
Krankheiten
Grippe (3190)
Schweinegrippe (913)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »