Ärzte Zeitung, 13.10.2009

Herzschutz auch durch Antidepressiva?

DRESDEN (ob). Auch bestimmte Antidepressiva tragen möglicherweise zur Reduktion des Herzinfarktrisikos bei. Kardiologen und Psychiater am Universitätsklinikum Bonn haben in einer Studie 91 Patienten mit schwerer Depression drei Monate lang mit den Wirkstoffen Escitalopram oder Nortryptilin behandelt und deren Einfluss auf die Plättchenaggregation untersucht.

Die antidepressive Therapie zeigte günstige Auswirkungen auf die bei Menschen mit Depression häufig erhöhte Aggregationsneigung der Blutplättchen, berichteten die Forscher bei der DGK-Herbsttagung.

Topics
Schlagworte
Herz und Gefäße im Blick (216)
Organisationen
DGK (308)
Krankheiten
Depressionen (2914)
Wirkstoffe
Escitalopram (76)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Bundestag macht den Weg frei für Cannabis auf Rezept

13:12Ärzte können Hanf als verschreibungspflichtiges Medikament verordnen. Nach jahrelanger Debatte hat das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu geregelt. Krankenkassen müssen die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »