Ärzte Zeitung, 13.10.2009

Herzschutz auch durch Antidepressiva?

DRESDEN (ob). Auch bestimmte Antidepressiva tragen möglicherweise zur Reduktion des Herzinfarktrisikos bei. Kardiologen und Psychiater am Universitätsklinikum Bonn haben in einer Studie 91 Patienten mit schwerer Depression drei Monate lang mit den Wirkstoffen Escitalopram oder Nortryptilin behandelt und deren Einfluss auf die Plättchenaggregation untersucht.

Die antidepressive Therapie zeigte günstige Auswirkungen auf die bei Menschen mit Depression häufig erhöhte Aggregationsneigung der Blutplättchen, berichteten die Forscher bei der DGK-Herbsttagung.

Topics
Schlagworte
Herz und Gefäße im Blick (224)
Organisationen
DGK (319)
Krankheiten
Depressionen (3039)
Wirkstoffe
Escitalopram (78)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »