Ärzte Zeitung, 12.10.2009

Gefäßschäden auch bei Ex-Rauchern

DRESDEN (eb). Welche Bedeutung Tabakmissbrauch bei der Entstehung von Mikroalbuminurie (MAU) hat, belegt eine neue Studie des Universitätsklinikums des Saarlandes, die bei DGK-Tagung in Dresden präsentiert worden ist. In der I-SEARCH-Studie untersuchten Forscher 20 000 Patienten mit Bluthochdruck und kardiovaskulären Risikofaktoren.

Bei 1 bis 20 Zigaretten täglich war die Eiweißausscheidung um 6,8 Prozent häufiger als bei Nichtrauchern, bei mehr als 20 Zigaretten täglich um 12,5 höher. Auch ehemalige Raucher haben noch eine um 4,7 Prozent höhere MAU-Häufigkeit.

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