Ärzte Zeitung, 27.05.2009

Zahnschmelz-Defekte als Folge von Reflux

Zahnschmelz-Defekte gelten als mögliche extraösophageale Manifestation einer GERD. Das haben Kollegen unter anderem aus Mailand durch Analyse der Daten von 17 Studien bestätigt. Im Median hatte jeder dritte Erwachsene und hatten 17 Prozent der Kinder mit GERD Zahnschmelz-Defekte (Aliment Pharmacol Ther 27, 2008, 1179). Auch geistig behinderte Patienten waren auffällig oft betroffen, so die Autoren. Die Schwere der Defekte scheine mit GERD-Symptomen und - zumindest bei Erwachsenen - mit der Säurebelastung in Mund und proximalem Ösophagus zu korrelieren. (sec)

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