Ärzte Zeitung, 25.08.2010

Vom Dermatologen zum Internisten

Kardiovaskuläre Probleme und Zuckerstoffwechselstörungen treten bei Patienten mit schwerer Psoriasis überzufällig häufig auf. Daher appellierte Professor Boehncke aus Frankfurt an seine niedergelassenen dermatologischen Kollegen, jeden dieser Patienten regelmäßig zu einer entsprechenden Abklärung zum Internisten oder Diabetologen zu überweisen. Bei Psoriasis-Patienten, die bereits einen manifesten Typ-2-Diabetes haben, sollte wiederum an Folgendes gedacht werden: Eine systemische antipsoriatische Therapie kann als Nebeneffekt eine bestehende Insulinresistenz oft so weit vermindern, dass eine Reduktion antidiabetischer Medikamente möglich oder erforderlich wird.

(wst)

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