Ärzte Zeitung, 25.08.2010

Vom Dermatologen zum Internisten

Kardiovaskuläre Probleme und Zuckerstoffwechselstörungen treten bei Patienten mit schwerer Psoriasis überzufällig häufig auf. Daher appellierte Professor Boehncke aus Frankfurt an seine niedergelassenen dermatologischen Kollegen, jeden dieser Patienten regelmäßig zu einer entsprechenden Abklärung zum Internisten oder Diabetologen zu überweisen. Bei Psoriasis-Patienten, die bereits einen manifesten Typ-2-Diabetes haben, sollte wiederum an Folgendes gedacht werden: Eine systemische antipsoriatische Therapie kann als Nebeneffekt eine bestehende Insulinresistenz oft so weit vermindern, dass eine Reduktion antidiabetischer Medikamente möglich oder erforderlich wird.

(wst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »