Ärzte Zeitung, 20.05.2010

Familienministerin wirbt erneut für Pflegemodell

BERLIN (sun). Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat erneut für ihr Pflegezeit-Modell geworben. Berufstätige sollen demnach die Möglichkeit erhalten, Angehörige zu Hause zu pflegen. Maximal zwei Jahre lang sollen sie ihre Arbeitszeit auf bis zu 50 Prozent reduzieren können und dabei 75 Prozent ihres Gehalts beziehen. Zum Ausgleich müssten sie später voll arbeiten und würden 75 Prozent des Einkommens bekommen.

Unterdessen einigten sich Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) und Arbeitsministerin von der Leyen (CDU) auf eine Befristung des Pflegemindestlohns bis 2014.

Topics
Personen
Kristina Schröder (140)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »