Ärzte Zeitung, 19.08.2012

AOK Nordwest

Zahl der Komasäufer steigt in NRW wieder

KÖLN (iss). Die AOK Nordwest warnt vor einem Anstieg der Zahl jugendlicher Komasäufer in Westfalen-Lippe.

Im vergangenen Jahr nahmen die Klinikeinweisungen aufgrund von Alkoholvergiftungen bei Patienten zwischen 12 und 20 Jahren um drei Prozent auf 970 zu.

"Diese alarmierende Entwicklung muss dringend gestoppt werden", sagt der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch. Zwölf Prozent der Patienten seien erst 14 Jahre.

Viele Jugendliche hätten mehr als zwei Promille im Blut. Für die Behandlung und den Notfalltransport der betrunkenen Kinder und Jugendlichen gab die AOK Nordwest 2011 rund eine Million Euro aus.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »