Ärzte Zeitung, 04.06.2004

Robodoc-Chefarzt verläßt Frankfurter Unfallklinik

FRANKFURT (ger). Professor Martin Börner, als Chefarzt führender Kopf beim Einsatz des Operationsroboters Robodoc an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Frankfurt, hat jetzt von sich aus angeboten, das Arbeitsverhältnis zu beenden.

Die Unfallklinik zolle der Entscheidung des 61jährigen "Respekt und Anerkennung", sagte Klinikgeschäftsführer Joachim Berger der "Ärzte Zeitung" auf Anfrage.

Die Klinik war wegen Komplikationen vor allem nach Hüftoperationen mit dem Robodoc ins Gespräch gekommen und hat Robodoc dann im April stillgelegt. "Wir werden immer wieder an den Pranger gestellt, aber unsere Komplikationsrate ist laut Qualitätssicherungsstelle in Hessen niedriger als beim herkömmlichen Operationsverfahren", so Berger.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »