Ärzte Zeitung, 23.07.2004

Ärzte pflegten Napoleon zu Tode

PARIS (dpa). Kein Gift und keine Krankheit haben Napoleon Bonaparte dahingerafft - übereifrige Leibärzte haben möglicherweise den Kaiser der Franzosen zu Tode gepflegt. Das behauptet zumindest ein US-Gerichtsmediziner laut Online-Ausgabe der britischen Zeitschrift "New Scientist".

Napoleon habe in den letzten Wochen seines Lebens in Gefangenschaft auf der Insel St. Helena von seinen Ärzten ein starkes Brechmittel erhalten, um seine Magenschmerzen zu lindern, schrieb Steven Karch aus San Francisco. Das Studium von Archivmaterial brachte ihn auf diese neuen Erkenntnisse. "Es war ein Fehler der Ärzte".

Topics
Schlagworte
Panorama (30498)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen von Tag 1 und 2 des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

"Digitalisierung lässt sich nicht klein hoffen"

Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten, die Ärzte sollten sich daher aktiv daran beteiligen, appellierte der Blogger Sascha Lobo auf dem Ärztetag. mehr »