Ärzte Zeitung, 23.08.2004

Mißgebildetes Baby lockt Pilger

PHNOM PENH (dpa). Ein Baby mit einem zehn Zentimeter langen "Schwanz" lockt derzeit viele abergläubische Kambodschaner an. Die Pilger beteten das mit einem verlängerten Rückgrat geborene Mädchen in der Hoffnung an, daß es ihnen Glück bringe, sagte ein Polizeisprecher in der Provinz Svay Rieng.

Von der Fehlbildung abgesehen sei das am vergangenen Mittwoch zur Welt gekommene Kind gesund. "Bald werden die Leute von weit her kommen", mutmaßte der Sprecher. Das Mädchen verdiene seiner armen Familie durch Opfergaben der Pilger bereits Geld. "Also brachte seine Geburt Glück." Vergleichbare Reaktionen sind im buddhistischen Kambodscha sehr häufig.

Topics
Schlagworte
Panorama (30165)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »