Arzt Online, 15.09.2004

Gib’ mir Deine Hand, und ich sage dir, wer du bist!

RFID-Chips kommen nun auch im Gesundheitswesen zum Einsatz. Die kleinen Prozessoren sind in der Lage, das, was auf ihnen gespeichert ist, per Funk mitzuteilen.

In einer Pilotanwendung testet jetzt Siemens die Chips in den USA. Patienten erhalten ein Armband mit einem RFID-Chip. Wenn sie dann in die Klinikambulanz kommen und dem Arzt die Hand schütteln, wird wie von Zauberhand am Rechner die zugehörige Patientenakte geöffnet.

Schon das Ausmaß der Zeitersparnis dieser ersten RFID-Anwendung ist zweifelhaft. Und ob die Patienten eine solche Gesprächsabkürzung wirklich zu schätzen wissen? (ger)

Topics
Schlagworte
Panorama (30357)
Organisationen
Siemens (554)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »