Ärzte Zeitung, 18.10.2004

WHO: Seit März 70 000 Menschen in Darfur gestorben

GENF (dpa). Trotz internationaler Hilfsbemühungen sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der sudanesischen Krisenregion Darfur seit März etwa 70 000 Menschen gestorben.

Die Sterberate gehe nur sehr langsam zurück, sagte der WHO-Vertreter Davis Nabarro in Genf. Ein Grund sei die nun zu Ende gehende Regenzeit, die Hilfslieferungen in viele Gebiete behindert und teils unmöglich gemacht habe.

Die Sterblichkeit in Darfur sei mit 2 bis 2,5 pro 10 000 Menschen pro Tag drei bis sechs Mal höher als in anderen afrikanischen Ländern. Die Menschen litten vor allem an Durchfall, Fieber und Atemwegserkrankungen.

Topics
Schlagworte
Panorama (30165)
Organisationen
WHO (2895)
Krankheiten
Magen-Darminfekte (1077)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »