Ärzte Zeitung, 28.10.2004

"Erinnern" auf 2500 Quadratmetern

Dauerausstellung des Hygiene-Museums Dresden ist im Mai 2005 wieder komplett

DRESDEN (dpa). Die neue Dauerausstellung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden ist im Mai 2005 komplett. Zum 75. Jahrestag der Eröffnung des Gebäudes soll auch der zweite Teil der Schau "Mensch-Körper-Gesundheit" zugänglich sein, so Museumsdirektor Klaus Vogel.

Die Heidelberger Klaus Tschira Stiftung unterstützt die Schau. "Es ist wichtig, Neugier zu wecken", sagt Klaus Tschira. Die Stiftung des Physikers fördert seit 1995 Forschung, Lehre und Projekte in Informatik, Mathematik, Naturwissenschaften und Kunst.

In dem Ausstellungsraum "Erinnern, Denken, Lernen" soll dargestellt werden, was das Gehirn leistet, wie Lernen funktioniert, wie weit die Hirnforschung ist und welche Rätsel das aus 100 Milliarden Neuronen bestehende Organ noch birgt. Außerdem geht es um Form und Funktion der Bewegung und um die Darstellung der kulturellen Dimension von Haut und Haar mit Exponate aus der wertvollen kulturhistorischen Sammlung Schwarzkopf.

Nach Angaben von Museumsdirektor Vogel soll die Sanierung der Räume im Dezember abgeschlossen sein. Dann beginnt die Einrichtung des zweiten Teils der Dauerausstellung zum Menschen und dem Wissen über ihn. Sie soll künftig 2500 Quadratmeter umfassen.

Nach 13 Jahren Provisorium waren im vergangenen April die ersten vier Ausstellungsräume zu den Themen Mensch, Leben, Sexualität, Ernährung und Sterben eröffnet worden. Die Schau zeigt künftig über 700 Exponate und wird mit je 2,3 Millionen Euro vom Bund und der DKV Deutsche Krankenversicherung finanziert. Die Besucherresonanz ist laut Vogel mit bisher 140 000 "erfreulich gut".

Weitere Informationen zum Museum im Internet: www.dhmd.de

Topics
Schlagworte
Panorama (30488)
Organisationen
Deutsche Krankenversicherung (58)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hohes Sterberisiko bei Ausbruch in der Adoleszenz

Wenn sich Typ-1-Diabetes in einem besonders vulnerablen Alter manifestiert, brauchen Betroffene viel Aufmerksamkeit. Sie haben ein hohes Risiko, an Komplikationen zu sterben. mehr »

100 Prozent Zustimmung

Die KBV-Vertreterversammlung präsentiert sich in neuer Einigkeit und richtet die Speere – wieder – nach außen. Klare Kante gegenüber dem Gesetzgeber und den Krankenhäusern. "Wir sind auf Kurs", meldete KBV-Chef Gassen. mehr »

Herz-Kreislauf-Risiko von Anfang an im Blick behalten!

Bei RA-Patienten sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die wichtigste Todesursache. Die aktuellen Therapiealgorithmen zielen nicht zuletzt darauf ab, die Steroidexposition zu begrenzen. mehr »