Ärzte Zeitung, 24.11.2004

Wenn der Kinoheld den Zuschauern dauernd zuprostet...

Fast sieben Mal pro Stunde werden TV-Zuschauer mit dem Thema Alkohol konfrontiert. Diese Zahlen präsentierte Claudia Lampert vom Hamburger Hans-Bredow-Institut für Medienwirkungsforschung auf dem 5. Frankfurter Medizinethik-Filmtag.

Oftmals dient der Alkoholkonsum auf der Kinoleinwand dazu, Zuschauer über den Stand und die Qualität der zwischenmenschlichen Beziehung zu informieren, hat Dr. Kurt Schmidt vom Zentrum für Ethik in der Medizin herausgefunden. Verzweiflung über eine verlorene Geliebte könne Zuschauern mit einer "Trink-Geste" ebenso vermittelt werden wie die Freude am Leben durch das Öffnen einer Sektflasche. (ag)

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