Ärzte Zeitung, 12.01.2005

Städte bilden Netzwerke zum Wiederaufbau

BERLIN (dpa). Die Hilfsaktionen in Deutschland laufen überall auf Hochtouren. Jetzt bilden erste deutsche Städte Netzwerke für die Hilfe in den Flutgebieten.

Die Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck zum Beispiel wollen gemeinsam beim Wiederaufbau von Küstenregionen und Häfen in Sri Lanka helfen, teilte Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) gestern mit. Das Konzept soll heute von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) vorgestellt werden.

Die Zahl der in den Flutgebieten als vermißt gemeldeten Deutschen ging leicht von 719 auf 678 Personen zurück, teilte der Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Klaus Scharioth, gestern mit. Dennoch sei davon auszugehen, daß die Zahl der Vermißten letztlich höher liegen könnte, weil es jeden Tag auch neue Hinweise gebe. Bislang ging die Bundesregierung von insgesamt etwa 1000 Vermißten aus, sagte Scharioth.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »