Ärzte Zeitung, 17.01.2005

Ärzte-Stiftung hilft bei Aufbau nach Tsunami

BERLIN (HL). Die Stiftung "Ärzte helfen Ärzten" will gezielt beim Wiederaufbau von Einrichtungen des Gesundheitswesens in den von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen Südostasiens helfen.

Das hat der Vorstand der Stiftung, die von den ärztlichen Körperschaften und den freien ärztlichen Verbänden getragen wird, am Donnerstag in Berlin beschlossen.

In allernächster Zeit wird daher die Stiftung alle Ärzte in Deutschland zu zweckgebundenen Spenden aufrufen. Mit diesem Geld sollen zielgerichtet in ausgewählten Regionen zerstörte Einrichtungen des Gesundheitswesen, etwa Krankenhäuser oder ambulante Versorgungseinrichtungen aufgebaut werden.

Über den Weltärztebund und den Weltärztinnenbund wird die Stiftung kurzfristig zu den jeweiligen nationalen Ärzteorganisationen in Südostasien Kontakt aufnehmen, um konkrete und erfolgversprechende Projekte ausfindig zu machen, wie das Mitglied des Stiftungsvorstandes, Dr. Hans-Jürgen Thomas, der "Ärzte Zeitung" sagte.

Auch BÄK-Präsident Professor Jörg Hoppe unterstützt das Vorhaben. Er sieht die deutsche Ärzteschaft in der Pflicht, sich auch längerfristig in der Krisenregion zu engagieren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »