Ärzte Zeitung, 19.01.2005

"Humankapital" ist Unwort des Jahres 2004

FRANKFURT/MAIN (dpa). Das Unwort des Jahres 2004 heißt "Humankapital". Dies gab eine Jury aus Sprachwissenschaftlern gestern in Frankfurt am Main bekannt.

Das Wort degradiere nicht nur Arbeitskräfte in Betrieben, sondern Menschen überhaupt "zu nur noch ökonomisch interessanten Größen", so die Begründung des Gremiums. Insgesamt lagen der Jury 1218 Vorschläge vor. Im Vorjahr war der Begriff "Tätervolk" zum Unwort gekürt worden.

Auf Platz zwei der diesjährigen Liste folgt der Begriff "Begrüßungszentren" für Auffanglager von afrikanischen Flüchtlingen.

Topics
Schlagworte
Panorama (30661)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »