Ärzte Zeitung, 28.01.2005

Pilz gefährdet Tsunami-Opfer

Mukormykose verursacht schwere Wundinfektionen

SYDNEY (Rö). Ungewöhnliche, schwierig zu diagnostizierende Infektionen mit einem Pilz gefährden Menschen, die bei der Tsunami-Flut verletzt worden sind. Über die erste Fallgeschichte einer solchen Pilzinfektion, eine Mukormykose, berichtet jetzt Dr. Pamela Konecny vom St. George Hospital in Sydney in Australien ("The Lancet", online).

Ihr 56jähriger Patient hatte sich in Sri Lanka viele Wunden zugezogen. Am fünften Tag der Therapie waren Wunden an der linken Brust und der rechten Schulter mit dem Pilz infiziert. Das entzündete Gewebe wurde entfernt. Zusätzlich erhielt der Patient das Antimykotikum liposomales Amphotericin B.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

"GOÄ-Novelle bis Ende 2017 ist sportliches Ziel"

Wann kommt die neue GOÄ? Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" verrät GOÄ-Verhandlungsführer Dr. Reinhard genaueres. mehr »

"Harte Hand" schadet dem Schulerfolg

Den Lebenswandel eines Kindes kann ein sehr strenges Elternhaus negativ beeinflussen, belegt eine Studie. mehr »